Alphalive
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«JESUS IST MEIN HELD IM ALLTAG»

Andrea Neff

Andrea Neff, 32, ist diplomierte Pflegefachfrau und sagt schon mit ihrer fröhlichen Ausstrahlung allen Krankheiten und Gebrechen den Kampf an. Alpha hat dabei auch eine Rolle gespielt …

Was bedeutete Glauben vor dem Alphalive für dich?

Ich hätte mich wohl als Christin bezeichnet, einfach plakativ, weil ich in einem christlichen Land aufgewachsen bin. Zwei- bis dreimal im Jahr besuchten wir mit der Familie die Kirche. Meine Mutter glaubte an Gott, mein Vater glaubte nur, was er sah, und was ich glaubte, beschäftigte mich selbst nicht wirklich.

Hast du irgendwann das Gefühl gehabt, etwas zu vermissen?

Ansatzweise auf jeden Fall. Ich betrachtete mein Leben und merkte, dass all die Fülle, alles, was ich hatte, mich eigentlich völlig ausfüllen müsste. Meine Familie war top, mein Freundeskreis super. Trotzdem war da dieses Verlangen nach mehr. Ich konnte es nicht einordnen.

Wie bist du bei Alphalive gelandet?

Meine drei Cousinen sind gläubig. Immer wieder haben sie mich in die Kirche eingeladen. Als Teenager ging ich mal mit, fand es cool, aber nicht mehr. Einige Jahre später liess ich mich abermals überreden. Meine Cousinen waren hartnäckig (lacht). Sie nahmen mich mit in die GvC in Winterthur. Irgendetwas zog mich dort extrem in den Bann. Ich fühlte mich sehr wohl. Irgendwie «endlich zu Hause», so schoss es mir durch den Kopf. Auf der Homepage sah ich die Werbung für den Alphalive. Von Natur aus neugierig beschloss ich, mich anzumelden.

Gab es einen Moment während dem Alphalive, der dich besonders prägte?

Die Worship-Zeit am letzten Tag des Wochenendes! Gott klopfte an die Tür meines Herzens und bat um Einlass. Es war absolut unmissverständlich und total liebevoll. Jesus kam, um mich abzuholen. An diesem Tag schenkte er mir ein neues Leben.

Was hat sich bisher in deinem Leben verändert?

Von aussen betrachtet war mein Leben nicht von heute auf morgen ein anderes geworden. Dennoch fand in mir drin eine bedeutende Veränderung statt. Beispielsweise schaue ich seither differenzierter auf Kritik und Misserfolg. Bei Fehlschlägen denke ich mir, okay, schade, aber ist es im Grossen und Ganzen relevant? Nein! Jesus nimmt mich mit all meinen Fehlern und Misserfolgen. Ich bin seine Tochter, geliebt vor aller Leistung. Das befreit.

Wer ist Jesus heute für dich?

Jesus ist mein Held im Alltag. Er ist wahr. Jesus ist nicht länger die Gestalt eines verstaubten Buches, sondern Realität. Hier, Mittelpunkt meines Lebens.